Motorrad Teile und Roller-Artikel bei Epple
Jeder möchte ihn haben. Aber keineswegs jeder kann ihn sogleich fahren. Die Rede ist von einem Motorroller. Schon Jugendliche im Alter von 15 Jahren dürfen ihn fahren. Allerdings darf dann die Geschwindigkeit nur 25 km/h betragen. Schon ein Jahr später haben sie die Opportunität, einen Führerschein für eine schnellere Maschine zu machen. Dann werden, je nach Art des Scooters, Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern erreicht. Aber ohne die entsprechende Fahrpraxis sollte man sich keineswegs sogleich auf solchen einen Motorroller setzen und losbrausen. Denn die Gefahr ist viel zu groß, dass die eigenen Fähigkeiten überschätzt werden. Das Verhalten hat schon zu folgenschweren Unfällen geführt.
Scooter fahren ist einfach kostengünstig. Vor allen Dingen in der 50 ccm Klasse. Wenn den Autofahrern die Tränen beim Tanken in den Augen stehen, kann der Scooterfahrer nur müde lächeln. Mit einem Verbrauch von rund vier Litern ist der City Roller die Nummer eins.
Das dachten sich auch viele Erwachsene, denn zwischenzeitlich werden es immer mehr Berufstätige, die für ihren Fahrtweg ins Büro einen Scooter bevorzugen. Das hat auch seinen Grund, denn er verbraucht im Durchschnitt auf 100 Kilometern lediglich vier Liter. Das kann ein Personenwagen mitnichten von sich behaupten. Aber in keiner Weise nur das, macht den Motorroller auch bei der älteren Generation so gemocht. Mit ihm steht man mitnichten im Stau, man umfährt ihn. Denn viele kommen morgens zu Spät zur Arbeit, weil der Verkehr mal wieder zum Stehen kam. Dem Rollerfahrer ist das egal. Er schlängelt sich galant an den Blechlawinen vorüber und kommt immer pünktlich an.
Inzwischen ist es in keinster Weise mehr das Vorrecht der Jugend, mit einem Scooter durch die Straßen zu flitzen. Viele Erwachsene nutzen ihn bereits. Sie fahren damit zur Arbeit, erledigen Einkäufe damit oder besuchen ihre Freunde. So ein Roller ist keineswegs zu Toppen. Denn mit ihm kommt man trotz weniger PS schneller an das gewünschte Ziel, als mit dem Personenkraftwagen.
Die City Scooter von heute erinnern nur noch von der Form her an die Roller aus den 50er Jahren. Die Bauweise hat sich zwar nicht viel verändert, aber die Technik und das Aussehen. Mit ein bisschen Übung und Sachkenntnis lassen sich die Motorroller optisch auffrischen. Er ist heute keinesfalls mehr nur ein Fortbewegungsmittel, sondern eine richtige Philosophie ist daraus entstanden. In zahlreichen Vereinen wird geschraubt und gebastelt, um dem Scooter das richtige Outfit zu verpassen. In Zukunft werden Motorroller im Stadtverkehr in keinster Weise mehr wegzudenken sein. Schon jetzt steht fest, dass der Boom weiterhin anhält. Es ist sogar mit einem Anstieg der Motorrollerfahrer in der Zukunft zu rechnen.